Gedanken-Gut #8: Drei Sätze zum Thema Kennzahlen

Den Wettbewerb um Talente gewinnen Unternehmen, die wesentliche Wünsche besser erfüllen als andere. Sich bei der Wahl der Mittel und Botschaften auf gängige Expertise zu verlassen, geht allerdings oft schief. Drei Erkenntnisse aus unserem Arbeitsalltag.

  1. Für mehr Begegnungsqualität braucht es eine personalspezifische Kommunikation, die zugleich echt, lebendig und persönlich ist.
  2. Wer Menschen für ein Angebot begeistern möchte, muss sie vor allem auf emotionaler Ebene erreichen.
  3. Benchmarks und Kennzahlen sind im Employer Branding und Personalmarketing nur bedingt hilfreich, da sie qualitative Aspekte oft vernachlässigen.
Google Analytics nervt? Ein Klick beendet das Tracking.

2 Kommentare

  1. Habe Deine HomePage bei Bikablo-Kommentar gesehen und finde den Gedanken über eine Job-Affäre erfrischend.

    Meine Fragen dazu:
    Bedeutet eine Affäre eine Untreue? Muss man (s)einem Job true bleiben? Ist die Job-Treue kontrageil und eine Affäre hipp? Oder macht eine Job-Affäre vielen schlechtes Gewissen? Gibt es auch ein Job-Gewissen oder Job-Sünden? Ist für manche ein Job eine Religion und sie versuchen den Fegefeuer der Scheidung zu vermeiden? Und was passiert, wenn sich die Affäre als ein „Griff ins Klo“ entpuppt? Kann ich danach weitere Affären haben? Oder bin ich dann ein Profi-Job-Affäre-Mann und betreibe Job-Prostitution? Muss ich dafür Steuer zahlen?

    1. Steuern zahlen. Auf jeden Fall Steuern zahlen. Vergnügungssteuer ;-)))

      Danke für deine Anregungen, Dan!
      Wie ich lese, entspinnt sich ausgehend von unserem Gedanken ein ganzer Fragenkatalog in deinem Kopf. Insofern Ziel erreicht, wir haben dich zum Nachdenken angeregt. Die Metapher selbst soll verdeutlichen, dass wir heutzutage immer weniger Menschen mithilfe formaler Prozesse und glatt gebügelter Anwerbungsverfahren gewinnen können. Wie heißt es so schön: Everybodys‘ darling is nobodys‘ favorite.
      Arbeitgeber und ihre Jobs sind selten hochglanzpoliert. Ecken und Kanten sorgen für Reibung, Reibung für Entwicklung. Ehrlich auftreten, sagen was man kann und was nicht – das bringt Menschen zusammen. Und da die Loyalität zu einem Job und Arbeitgeber generell eher abnimmt, kann man in diesem Zusammenhang ruhig mal von einer Affäre sprechen. Wie die ausgestaltet wird, ist wiederum eine Frage der Arbeitgeber- und Mitarbeiterpersönlichkeiten 😉

      In diesem Sinne menschmarkige Grüße!

Kommentar verfassen

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.